Donnerstag, 2. Februar 2012

Sibiren zu Besuch in Deutschland

Manche Dinge ändern sich und manche nicht. Es ist nun bereits der 2. Februar 2012 - wie die Zeit vergeht - und was sich nicht geändert hat, ist die Kälte. Es hat dauerhaft Minusgrade
(-20°C), ich dreh ab. Das hält kein Mensch aus.
Was sich nicht geändert hat ist, dass M und ich noch immer sehr glücklich miteinander sind und das soll sich auch nicht ändern, ich liebe M., doch manchmal, ja manchmal, da kommt ein Funken Leere durch. Einfach mal wieder etwas Besonderes, etwas Außergewöhnliches erleben. Es ist diese Sehnsucht nach etwas nicht Alltäglichem. Aber wie kann ich die stillen. Nehmen wir X. Mit X war ich so unglücklich ung gleichzeit so glücklich. Ich hatte so gigantische Momente, an diese muss ich heute noch denken, doch überwogen haben die enttäuschenden, traurigen Momente. Was hat man also von so etwas? Wenn man zwar etwas Besonderes erlebt, aber dennoch eigentlich allein ist. Und wieso vermisst man solche Situationen, wenn man doch eigentlich alles hat? Das beschäftigt mich derzeit. Und wirklich gemein ist es, da es mir nun schon ein dreiviertel Jahr schlecht geht und M. immer zu mir gestanden hat und mich unterstützt hat. Was sich definitiv nicht geändert hat ist mein Kopfkino. Immer auf der Suche. Wieso kann ich nicht einfahc mal ankommen, das würde mein Leben so viel einfacher machen. Aber dies scheint einfach nicht möglich.
MUC-TIPP - Bayern oder Barbados :-)

Donnerstag, 17. Juni 2010

Schafskälte in München

Heute ist der 17. Juni 2010 und mal wieder regnet es aus Strömen, das ist zum WAHNSINNIG-WERDEN!!!!!! Der Mai war ein absoluter Trauermonat, denn abgesehen von drei sonnig-warmen Tagen war der Mai ausschließlich kalt und verregnet. Jeder einzelne Tag. Dann kam endlich der Juni und es regnete. Doch dann, an meinem Geburtstag, schien plötzlich die Sonne und es wurde warm...und es blieb so, eine ganze Woche. Doch zum Auftaktspiel Deutschland in der WM war bereits wieder der erste Regentag. Doch dass dies auch so bleiben sollte, das hätte ich nicht für möglich gehalten. 12 Grad und Regen, seit fast einer Woche schon wieder und keine Besserung in Sicht. Den ganzen, sehr kalten Winter, habe ich mich auf den Sommer gefreut. Und jetzt, wo er da ist, fühlt es sich schlimmer an als Winter. Denn der Sommer vergeht und es wird wieder Winter. Ein Sommer in München oder überhaupt Deutschland, kaum zu empfehlen.
Neben Wetter und leicht angeschlagener Gesundheit, sinkt meine Freude an meiner jetzigen Arbeit noch zusätzlich.
Soll es das gewesen sein. Ich bin ein wenig unzufrieden und wünsche mir Sommer und wer weiß, einen neuen Job? Was bleiben soll ist M., denn ich werde immer glücklicher und kann mir ein Leben ohne M. gar nicht mehr vorstellen.
Es soll so bleiben, für immer :-)


Dienstag, 13. April 2010

Spring-time in Munich

Heute ist der 13. April und ich vernachlässige meinen Blog, anscheinend, weil meine ups and downs nachlassen, denn ich bin einfach konstant glücklich. Dennoch sollte ich mich darauf nicht allzu sehr ausruhen, nicht, dass es mir zu langweilig wird. Aber ehrlich, davon ist nichts in Sicht.
Ich bin unglaublich glücklich mit M.- seit 7 Monaten und sogar noch einer Woche- 7 Monate habe ich gebraucht, um ES zu sagen. Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich es ausgesprochen habe und es erwidert wurde. Klar, ich habe X geliebt, aber da war das einfach purer Schwachsinn. Im Nachhinein denke ich als, ich hatte sie wohl nicht alle, aber dennoch war es genau richtig für den Start und es war spannend und aufregend.
Dass konstant glücklich sein auch aufregend und wunderschön sein kann, das hätte ich nicht für möglich gehalten.
Doch M. und ich erleben so einiges, vom großen Streit, über Meinungsverschiedenheiten, zu tollen Unternehmungen und harmonischem Zusammensein. Es ist alles dabei und ich glaube, das ist auch gut so.
Wir waren sogar wellnessen und hey, meine Familie findet M. gut. Herzlich aufgenommen, nach 2 Besuchen, unfassbar, wenn man es genau nimmt. Das haut mich um.
Wie konnte es dazu kommen, dass ich mal so glücklich bin. Hallo???!!! Ich habe eine Beziehung und ich bin (fast) nie genervt. Normal bin ich nach einer Übernachtung geflüchtet, geschweige denn, dass ich es ertragen konnte, neben jemandem zu liegen. Oft erlebt, nie genossen. Doch jetzt, ich schlafe. Und noch besser- ich kann essen. Normal bin ich immer am Würgereflex gewesen, doch jetzt kann ich alles essen und genießen. Und noch was: ich bin gar kein so mega oberflächliches Arschloch, wie gedacht. Klar, ein bisschen schon, das ist auch wichtig. Meine Ansprüche sind nach wie vor hoch, doch diese kann M. ja Gott sei Dank erfüllen.
Im Übrigen ist es jetzt Frühling, man kann sagen seit Ende März. Der Winter war ein Alptraum. Kaum zu ertragen und super nervtötend. 7 Monate und davon 5 Kackmonate. Kaum zu fassen, oder? Ein Re-sitting am Chiemsee ist angebracht und ich freue mich jetzt schon drauf, mit M. an unserem Platz auf den See im Sonnenuntergang zu blicken und noch einmal das Gefühl vom 6. September hervorrufen.

Gestern schreibt mich Z an. Und sagt mir, dass ich doch die richtige Person gewesen wäre und süß und so. Wofür eigentlich.
Die Sache ist gegessen. Ich bin weg vom Markt und das ist auch schön.
Dennoch spricht auch nichts dagegen, mal kurz ein, zwei Sätze zu wechseln. Auf jeden Fall hätte das nichts werden können.

Y ist auch wieder bei Facebook, mal drin, mal draußen, mal Single mal nicht. Y kann sich nicht entscheiden und ehrlich, das hätte keinen Sinn gemacht.
Ein unglaublich schönes Date am Nymphenburger Schloss und ein traumhafter Sommerabend in Stuttgart- eine nette Erinnerung. Eines kann ich definitiv behaupten, ich habe sowohl von X, als auch von Y und Z nette Erinnerungen und ein paar schöne Stunden.
Dafür hat es sich gelohnt.

Und nun habe ich M.

Ah, da fällt mir noch was ein. Familienidylle ist ja schön und gut. Ab wann sind Eltern zu sehr Eltern und ab wann könnte es gefährlich für eine Freundschaft werden?
Wenn ein Kind beim Frühstück auf dem Sofa gewickelt wird und naja nicht mehr nur Muttermilch bekommt, dann kann es einen schon wegbeamen und tief im Inneren denke ich, das ist zu viel für eine ungleichgewichtige Freundschaft (hinsichtlich Lebensplanung und Co.)

Heute Abend ist griechischer Abend mit der Putzfrau in der Firma angesagt. Inwiefern dies endet, das weiß man noch nicht. Der Chef hat das Bierfass aufgebaut und außer griechischem Wein, sind alle nicht so daran interessiert- we'll see.

Bis zum nächsten Mal.

MUC-Tipp: Riem-Arcaden- wie shoppe ich das schlechte Wetter weg.

Montag, 8. Februar 2010

Good bye 2009, good bye AIDA, good bye old times, good bye lonelyness

Ich fasse es nicht, dass es bereits der 8. Februar ist und ein Großteils des Jahrhundertwinters bereits an mir vorbeigezogen ist, ohne, dass ich hier meinen Senf zu dem Geschehenen dazu gebe.
Am WE des 5. / 6. Dezembers waren es 3 Monate und diese verbrachten M und ich in Wien. Wien ist eine tolle Stadt, das muss ich schon sagen, man könnte sich fast vorstellen, dort sesshaft zu werden. Weihnachten ist dort ein bisschen wie im Märchen und das Le Mériedien ein wirklich tolles Hotel. Dort habe ich Romantik einmal ganz anders erlebt und es war einfach wunderbar.
Der Dezember war ein stressiger Monat und das nicht nur arbeitstechnisch gesehen.
Und tatsächlich kam M über Silvester nach PF nach und es war wirklich gut.
In Hinsicht auf meine Umgebung etc. ist alles viel besser gewesen, als erwartet und ich war erleichtert und sehr glücklich.
M auch. Leider hat das M dazu veranlasst ein bisschen sich zu weit in meinen Bereich vorzuwagen und das löste dann doch den ersten richtig großen Krach aus und brachte diese Beziehung ein wenig ins Wackeln. Aber mittlerweile ist das auch längst vergessen und ich bin immer noch sehr, sehr glücklich.
Ich habe zum heutigen Zeitpunkt auch schon zwei Snowboardausflüge gemacht und bin erstaunt, dass ich es nach 5 Jahren noch kann.
Doch neben den positiven Dingen muss es natürlich auch ein paar negative geben, sonst wäre das Leben schließlich sehr langweilig.
Der AIDA habe ich vorerst tschüss gesagt. Leider kann nicht alles klappen und nur die Hälfte der ursprünglich gedachten Passagiere schippert gerade durch Dubai, Bahrain etc.
Ob ich neidisch bin? Aber selbstverständlich und zwar auf alles :-) Das Flair, die Temperaturen, der Frühstücksspeck und Eier, Sekt am Pool-Deck, Anytime Bar, Leute beobachten, Abendessen im Marktrestaurant und und und, das nimmt gar kein Ende :-) Aber wenn alles klappt, dann fliege ich im Sommer 2 Wochen nach L.A. und O.C. und das wär eh mit Abstand das Beste.
Was noch...da brauch ich nicht allzu lange nachdenken, denn Good-Bye old times hat seinen Grund.
Man nehme eine langjährige Freundschaft, setze die Beteiligten in 2 Städte, die 400km auseinanderliegen (Treffpunkt PF Mitte) und füge dem ganzen ein Kind bei. Was kommt raus? Richtig: Brei, verkackte Windeln, Geplärre und die Vorhaltung, dass nichts mehr wie früher sei. Ob mir das aufgefallen ist? Aber natürlich, aber was soll ich tun. Dass dann aber die Erzeuger meinen, dass sich so viel verändert hat, da bleibt nur ein Kopfschütteln.
Barabende? Discoabende? Sonntagsausflüge? Gemütliche Partyabende? Spaß? Rauchen, Trinken, Tanzen? Nichts, all dies ist nun unmöglich und auch wenn wir dafür jederzeit zu haben sind, so schauen wir doch der Realität ins Auge und gestehen uns ein. Familie und Nicht-Familie = Heirat und Nicht-Heirat und Kind und Nicht-Kind kann man nicht zu einem Ergebnis addieren, das da lauten würde "spaßige und vertraute" Freundschaft.
Und nun ist einfach alles anders. Und ändern kann es nur die Familie, aber nicht die Nicht-Familie, denn die ist frei.
Nun frage ich mich, was ist Glück? Sind es diejenigen, die all ihr Glück in ihre 4 Wände pressen? Oder sind es jene, die es zu jedem Zeitpunkt, jederzeit finden und wieder abgeben?
Schwierig. Eines weiß ich aber- man darf sich nie aufgeben und niemals von jemand abhängig sein und natürlich loslassen können. Das sind meine Attribute und ich bin gespannt, ob eine Freundschaft unter diesen Umständen Bestand haben kann oder ob es eine oberflächliche Bekanntschaft wird.
Adeeee good old time. Für mich wird es immer great times geben, das weiß ich und derzeit, bin ich trotz allem, sehr, sehr glücklich :-)

Freitag, 20. November 2009

Munich in Love II

Ja, so war es auch.
Es dämmerte mir.
Hatte ich mich etwa verliebt?
Niemals hätte ich daran geglaubt, dass es die Liebe auf den 2. oder auch 20. Blick gibt und wenn, dann nicht bei mir. Ich hatte nun wirklich so einige Dates gehabt und da war immer innerhalb der ersten Minuten, wenn nicht Sekunden, klar, dass dies nichts werden würde.
Dieses Mal war es anders.
Tatsächlich sollte beim nächsten Treffen dieser besagt Moment oder auch Tag am Chiemsee zur Sprache kommen und so halb öffnete ich mich auch, wenn gleich sich bei mir die "Angst vor zu viel Nähe" Gefühle einstellten und ich fast Zweifel bekam. Aber ich wusste, dass dies eine reine Laune meines Gehirns war.
Wow, ich war glücklich (bin es übrigens immer noch) und ich glaube, so, habe ich das noch nie erlebt und es ist einzigartig.
Der Geburtstag von M.
Ich habe die Wohnung romantisch gestaltet, gekocht und mich darauf gefreut, einen wunderbaren Abend zu erleben.
In der Küche suche ich mein langes Küchenmesser- es war verschwunden. Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen. Es wollte sich zusammensetzen. Dinge verschwanden in meiner Wohnung, Teile für M's Geschenk etc., dubiose Anrufe während ich in der Arbeit bin und immer am WE, wenn ich in der Heimat war, war durch Zufall das Licht an. Nein, es konnte kein Zufall mehr sein.
Ich gab mir Mühe, mir nichts anmerken zu lassen, doch in der Nacht erzählte ich M die Geschichte und ich wusste, wer es war und auch welchen Grund es gab "unerwiderte Liebe", doch wie beweisen- bis heute bin ich in diesem Punkt keinen Schritt weiter, aber ich wusste mir oder besser gesagt M wusste mir zu helfen, dass zukünftig nichts mehr verschwinden würde.

Das hat mir aber auch gleichzeitig gezeigt, wie schön es ist, jemanden zu haben, der einen versteht, dem man vertrauen kann, der einen zum Lachen bringt und einem das Leben noch lebenswerter macht, als es eh schon ist.

Derzeit ist es einfach alles wunderschön und ich finde, dass ich das auch verdient habe, auch wenn ich es kaum glauben kann.

Mit Y habe ich keinerlei Kontakt mehr, nach den letzten Geschehnissen Anfang August ist dies sowas von gegessen.
Und ich bin froh darüber, dass es alles so gekommen ist, wie es ist.

Ps.: Heute ist der 20. November 2009 und es hat geschlagene 18-20 Grad und Sonnenschein und ich frage mich, wie ich da Glühwein trinken und Last Christmas hören soll?
Trotzdem, irgendwie genieße ich das auch.
Und heute Abend geht es auf eine hitzige Partie Badminton mit meinem Ex-Kollegen.
Ich freu mich drauf.

Montag, 19. Oktober 2009

Munich in love

Es ist bereits Oktober. Das heißt, ich habe lange, lange nichts mehr geschrieben, dabei gibt es wirklich sehr viel zu erzählen.
Wo fängt das an, wo hört das auf???
Im August, ein wahrhaftiger Sommermonat, hat sich das Blatt gewendet? Welches Blatt und inwiefern. Wann hat denn alles begonnen. Ich schätze, Mitte August. M- M ist das Date vom Chiemsee, das ich im Mai hatte- und intensivierten wieder unseren Kontakt und das nur, weil M auf die AIDA ging. AIDA my love. Jemand empfand exakt das gleiche wie ich für eine bestimmte Art Urlaub und irgendwie, irgendwie freute ich mich über jede Nachricht, die von der AIDA zu mir nach München kam.
Dann gegen Ende August, als Simone und Mirko bereits geheiratet haben, kam es dazu, dass M und ich wieder gemailt haben. Und dieses Mal ging es um ein Treffen- ein 2. Date? Nein, so sah ich das nicht, aber dennoch wollte ich, dass wir uns noch mal sahen. Warum auch immer. Oder lag es einfach nur daran, dass M gefragt hat, mal die Bilder anzuschauen?
Ich fragte nach einem Tag und M meinte "in 2 Wochen", worauf ich nur noch erwidern konnte "wow, wie spontan" :-)
Am selben Abend, ein sehr heißer 27. August, empfing ich M in einem roten, kurzen Kleid an meiner Schwabinger Haustüre mit einem komplett anderen Gesichtsausdruck wie noch im Mai, denn ich wusste, dass dieser meine damaligen Gedanken unterstrich.
Wir tranken Weißwein auf meinem Balkon, rauchten und verstanden uns wirklich toll. Doch das war eh klar.
Später am Abend zeigte M mir im Wohnzimmer Bilder der AIDA. Irgendwie wurde es dann etwas intensiver und plötzlich (allerdings nicht wirklich aus heiterem Himmel) küssten wir uns. Und es war gut. Ich war nicht verliebt. Ich war nichts von alledem was meinen eigentlichen Ansprüchen für das, was ich gerade tat, entsprochen hätte. Doch ich wollte es. Das war schön, wirklich und ich war ein wenig verwirrt und auch ein wenig schockiert von mir. Das war ich nicht gewohnt von mir. M war doch eigentlich nicht mein Typ. Aber wieso auch sollte man so fest gefahren sein. Vielleicht, weil andere es von einem erwarteten?
Das war der Beginn eines Deals....
bereits sonntags besuchte M mich wieder in München. Ein wenig unsicher war ich schon noch und wir führten auch ein Gespräch auf meiner Couch. Ich schätze, so vehement war ich noch nie. Im Nachhinein hallen meine eigenen Wort sehr hart, klar, verletzend. Doch ich wollte vehement sein. Es sollte so sein. Und zu meinem Erstaunen war dies für M ok.
Also ein Deal? Ein Deal für Spaß. Aha.
In dieser Nacht blieb M nicht. Ich glaube, dies ist auch nicht weiter verwunderlich.
Am 6. September fuhr ich zum ersten Mal an den Chiemsee. Ich war noch nie dort gewesen und war begeistert davon, wie schön es dort war. Unfassbar. Und das Wetter war toll. Es war ein Sonntag und gemeinsam fuhren wir nach Übersee am Chiemsee. Dort setzten wir uns an einen Steg und blickten in den Sonnenuntergang.
Es ist komisch. War es die Wirkung dieser idyllischen Umgebung oder wäre es so oder so geschehen? Was war geschehen? Ich fühlte mich gut. Ich fühlte mich ausgeglichen, entspannt und jetzt kommt's glücklich.
Wegen eines Deals.
So langsam dämmerte es mir.
Fortsetzung folgt....

Mittwoch, 19. August 2009

Zukunftsaussichten, Vergangenheitsmythen, Realität

Der Sommer ist sowas von da.Heute ist der 19. August 2009 und ein Mittwoch. Natürlich arbeite ich. Schon seit Ende letzter Woche ist es toll und das WE davor war auch super schön.
Zumindest der Samstag. Denn freitags, ja, da hatte ich Date No.2 mit A (oder wie auch immer). Ich war im Zwiespalt, den ganzen Abend über. Süß, ja und nein. Hübsch ja und nein. Lustig mal mehr, mal weniger etc. etc. Ich wusste, ein Kuss wäre auf jeden Fall drin, aber mehr, mehr wollte ich einfach nicht, weil ich genau wusste, dass mein Gegenüber auf mich stand. Nach einem einigermaßen netten Date beim Italiener, machten wir uns bereits recht spät auf den Heimweg. Und als wir bei der Tram Haltestelle waren, kam diese auch echt exakt.
Tja, ein kurzer Kuss und tschüss wär's für mich gewesen, aber da hatte ich nicht mit A gewettet.
Wollte nicht gehen. Also ein Drink bei mir, mehr nicht. Es war dann noch ein bisschen gut, ein bisschen ätzend und das dann auch das von mir herbeigeführte Ende- hatte eh keinen Wert.
Samstags war ich dann am See, voll schön abgesehen vom Wespenstich und die Woche darauf war recht angenehm, da die Chefin nicht da war.
Am WE war ich dann in PF und habe mit meiner Sis + Freunden 2x geb inkl. Polizeibesuch gefeiert (unnötigerweise) und hatte einen entspannten Sonntag. Und nun ist schon wieder Mitte der Woche. Am Mo habe ich mich spontan mit X getroffen, das war schön, das ist eigentlich immer schön und heute, heute hätte ich mich zum ersten Mal nach einem Jahr wieder mit Y getroffen. Endlich abschließen- huscht immer noch durch meine Träume. Endlich das Verhalten von damals verstehen. Doch dann ist heute- HEUTE Y eingefallen, dass sich von nun an ja alles geändert hat und da Y neu liiert ist, auch keinen Streit mit dem neuen Partner riskieren will. Wie lächerlich. Alternativplan bei 33 Grad und purer Sommer ist also grillen auf meinem Balkon. Das ist wahrscheinlich eh besser. Und Y will ich nicht wieder sehen. Wie behindert. Ich bin so bescheuert.
Der Tag ist so oder so beschissen.

MUC Tipp: Karlsfelder See- ein Tag wie im Urlaub.